Ganzheitlicher Yoga

 Was ist ganzheitlicher Yoga?

Im „Ganzheitlichen Yoga“ nach Swami Sivananda, in dessen Tradition wir ausgebildet wurden, arbeitet man mit allen Ebenen des menschlichen Seins.

Der „ganzheitliche Yoga“ verbindet die sechs traditionellen Yoga Übungssysteme zu einer wirkungsvollen Synthese, die den ganzen Menschen ansprechen und sein gesamtes Potential entwickeln will.

Ganzheitlicher Yoga besteht aus den 6 klassischen Yogawegen:

Hatha Yoga (Yoga des Körpers)

Kundalini Yoga (Yoga der Energieerweckung)

Raja Yoga (Yoga der Geisteskontrolle)

Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe)

Jnana Yoga (Yoga der Erkenntnis)

Karma Yoga (Yoga des richtigen Handelns)

Erfahre die Tiefen des Yoga und lerne das ganze Spektrum dieses altindischen Übungssystems kennen.

Yoga – ein ganzheitlicher Weg als Schlüssel zu Gesundheit und Wohlbefinden auf allen Ebenen des Menschseins.

Yoga – wie wir es praktizieren und unterrichten – ist ein vollständiges System, dass alle Ebenen des Menschen anspricht und harmonisiert.

Nach yogischer Vorstellung bestehen wir aus 3 Körpern:

einem grobstofflichen (physischen) Körper,
einem feinstofflichen Energiekörper und
einem Kausal- oder Ursachenkörper.

Diese Körper enthalten weitere Schichten, die man als Stoffwechselfunktionen oder -prinzipien der jeweiligen Körper bezeichnen könnte, die sogenannten Koshas.

Durch Yoga können wir unser gesamtes Körper-Geist-Seele-System reinigen, stabilisieren und ausbalancieren.

 

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Hatha-Yoga

Im Mittelpunkt der Yogaschulung steht der klassische Hatha-Yoga, der im Westen wohl bekannteste Yoga-Stil.

Der Hatha-Yoga gründet sich auf 5 Hauptprinzipien:

– Asanas (Körperstellungen)

– Pranayama (Yoga-Atmung)

– Shavasana (Tiefenentspannung)

– Meditation (Achtsamkeit)

– Yogische Ernährung

Asanas stärken und reinigen den Körper.

Pranayama (die Lenkung der Lebensenergie durch Atemtechniken) versorgt den Körper mit Vitalität und reinigt die feinstofflichen Energiebahnen des Energiekörpers.

Shavasana, die Tiefenentspannung, lässt u.a. die Energien im Körper frei fliessen und wirkt so auf das Energiefeld.

Meditation beruhigt den Geist und reinigt den Kausalkörper.

Yogische Ernährung entspricht den ethischen Disziplinen des Yoga (Yamas, besonders Ahimsa) und kommt dem gesamten Körper-Geist-Seele-System zugute.

Weitere Techniken:

Mantra-Praxis schützt die Psyche vor negativen Einflüssen.

Pratyahara (die Kontrolle der Sinnesorgane) reinigt die Sinne und hilft uns, zu entscheiden, welche Eindrücke und Informationen wir in unseren Geist aufnehmen wollen.

Dharana (Konzentration) fokussiert unseren Geist und kann uns z.B. im Alltag vor ungeschicktem Handeln oder Unfällen bewahren.

Das Selbststudium und das Studium der Schriften (Svadhyaya), entwickeln die höheren Geistesfunktionen.

Hatha Yoga betrachtet den Körper als den Tempel der Seele und als solcher sollte er gepflegt werden, ohne ihn allerdings für das Wichtigste im Leben zu halten.

Der Hauptzweck des Hatha Yoga liegt in der Fähigkeit den Geist kontrollieren zu können.

Yoga kann bei Vielem helfen!

Versuch es!

Alter und mangelnde Beweglichkeit sind keine Hindernisse!

Ein Gramm Praxis ist besser als Tonnen von Theorie!”

(Swami Sivananda)    Shiva